Über Uns


Die Firma Breunig

Die Firma Breunig hat eine überaus lange Tradition. Leider sind viele Dokumente zwischenzeitlich nicht mehr auffindbar bzw. im Krieg verschollen gegangen, aber man kann mit Sicherheit sagen, dass der Malerberuf nun in der 6. Generation ausgeführt wird. Georg Franz Breunig, geb. 01.01.1827 in Heidingsfeld, war wahrscheinlich der erste ausgebildete Tünchermeister unserer Familie. Nach ihm folgten Matthäus Breunig, Nikolaus Breunig, Ludwig Breunig, Hubert Breunig, Klaus Breunig und seit 01.04.2017 ist Markus Walter Geschäftsführer. 

Leider wissen wir nicht genau wann die Firma gegründet wurde, allerdings haben wir heute noch Unterlagen aus den Jahren um 1900 in unserem Archiv. Das Haus in der Reuterstraße 6, wo sich bis Mitte des Jahres 2006 noch unser Firmensitz befand, wurde Urkunden zufolge im Jahre 1890 erbaut. Doch wahrscheinlich hat schon Georg Franz Breunig die Firma um ca. 1850 gegründet bzw. Tätigkeiten im Tüncherhandwerk ausgeführt. Man kann also mit gutem Gewissen sagen, dass die Firma Breunig nun schon seit über 100 Jahren existiert. Aus Platzgründen zog die Firma 2006 an den Katzenberg, seit Anfang des Jahres 2017 befindet sich die Firma Breunig gemeinsam mit der Firma Walter in Zell am Main. 

Das Malerhandwerk

Der Malerberuf kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Wenn man den Begriff entsprechend ausweitet, kann man die Ursprünge schon im alten Ägypten finden. Farbliche Wandgestaltung war sowohl dort als auch etwas später im antiken Griechenland weit verbreitet.

In unsere Region gelangt die Handwerkskunst erst zu der Zeit, als sich das römische Reich immer weiter in unser Gebiet ausbreitet.

Jedoch ist der Beruf „Maler“ noch lange nicht geboren, vielmehr gab es „Schilderer“. Diese malten vor allem verschiedenste Wappen auf Rathäuser, Burgen, Kirchen und private Häuser auf. Durch die spätere Entstehung der sogenannten Zünfte entwickelte sich auch die Malerzunft im Laufe des 15. Jahrhunderts.

Doch auch wenn der Beruf schon jetzt geschaffen war, der Tätigkeitsfeld lag nach wie vor eher im kunsthandwerklichen Bereich. Das „Tünchen“ von Wänden war eine Aufgabe der Maurerzunft. Erst nach und nach wurden die Aufgaben der einzelnen Zünfte mehr und mehr definiert und es entstand der „Tüncher“, welcher Verputz- und Malerarbeiten ausführte. Diese Bezeichnung ist übrigens auf die Bezeichnung „Tünch“ zurückzuführen, womit eine dünne Gips- oder Kalkputzschicht gemeint war.

Nach Abschaffung der Zünfte im 19. Jahrhundert übernahm die „Innung“ deren Aufgabe. Heute gibt es einzelne Berufe, Verputzer, Maler und Trockenbauer sind getrennt. Und auch diese durchleben Jahr für Jahr Veränderungen am Bau. Von neuen Materialien und Maschinen und neuen Anwendungstechniken bishin zu neuen juristischen Normen, Richtlinien und Vorgaben – der Anspruch ist es, immer auf dem neuesten Stand zu sein.